Tradition

Aus unserer Geschichte

Danke, Willy.

Willys Apotheke

Unsere Familiengeschichte

Britta Möller & Walter Möller
  • 1908


    Die Geburtsstunde vom Schierker Feuerstein

    Mit 28 Jahren erhält unser Gründer, der Apotheker Willy Drube, die Konzession für die „Apotheke zum Roten Fingerhut“ in Schierke. Neben allerlei Tinkturen und Arzneien mischt Willy Drube auch ein Elixier, das die Kurgäste in Schierke von Magenbeschwerden befreien soll. Die Geburtsstunde vom Schierker Feuerstein hat geschlagen.

  • 1924


    Ganz schön patent

    Gab es bis zu diesem Jahr den Schierker Feuerstein nur in kleinen Mengen für Kurgäste, macht Willy Drube nun den entscheidenden Schritt. Er erwirbt für seinen Kräuter-Halb-Bitter ein Patent. Fortan verkauft der erfindungsreiche Apotheker immer größere Mengen des wohltuenden und wohlschmeckenden Getränks.

  • 1952


    Schwere Zeiten brechen an

    Die Geschichte macht nicht Halt vor der Apotheke „Zum
    Roten Fingerhut“. Als sich die Abschottung der DDR
    gegenüber Westdeutschland immer stärker abzeichnet, gründet Willy Drubes Schwiegersohn Ernst Geyer im westdeutschen Teil des Harzes in Bad Lauterberg die Firma Schierker Feuerstein KG. Das Original-Rezept gibt Apotheker Drube seiner Tochter Margret mit in den Westen, der Betrieb in Schierke produziert nach der so genannten „Kriegsrezeptur“, einer etwas vereinfachten Variante. Fortan gibt es zwei Schierker Feuerstein-Betriebe, einen im Osten und einen im Westen Deutschlands. Willy Drube verstirbt noch im selben Jahr in Schierke.

  • 1972


    Enteignung und Ostproduktion

    Die Mauer steht, aber auch in der DDR wollen die Genossen nicht auf den hervorragenden Halb-Bitter verzichten. So wird der Betrieb in Schierke im Jahr 1972 enteignet und geht als Volkseigener Betrieb (VEB) Schierker Feuerstein in das Getränkekombinat Magdeburg über.

Ein Blick hinter die Kulissen

Führungen durch die Apotheke

  • 1990


    Es kommt alles wieder zusammen

    Mit der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland bricht ein neues Zeitalter an. Dieter Geyer, der Enkel von Willy Drube, und zu dieser Zeit schon langjähriger Firmenchef des Betriebes in Bad Lauterberg, sorgt durch unermüdliche Verhandlungen dafür, dass der ostdeutsche Betrieb in Schierke wieder privatisiert werden kann. 1990 gelangt das Stammhaus in Schierke endlich offiziell wieder in den Familienbesitz zurück. So wachsen die beiden Schierker Feuerstein-Betriebe wieder zu einer Einheit zusammen; rechtlich selbstständig, aber wirtschaftlich eng verbunden.

  • 2007


    Die nächste Generation übernimmt das

    Dieter Geyer übergibt die Firmenleitung in die Hände seiner Tochter Britta und seines Schwiegersohnes Walter Möller. So wird die Firma Schierker Feuerstein bereits in der vierten Generation als Familienunternehmen geführt. Das hätte den Urgroßvater Willy Drube sicher gefreut.

  • 2008


    Der Jahrhundertbetrieb

    Es begann mit edlen Kräutern und Wurzeln aus allen Kontinenten dieser Welt, führte durch beschwerliche und gute Zeiten und hält immer noch erfolgreich an … Und seit mehr als 100 Jahren wird der Schierker Feuerstein mit der gleichen, großen Sorgfalt und natürlich immer noch nach dem Original-Rezept von Apotheker Willy Drube hergestellt.